Inhaltsverzeichnis
- Was ist Crop Steering?
- Warum der Dry-back wichtiger ist als eine einzelne Zahl
- Das P0/P1/P2/P3-Prinzip – der Tag bekommt eine Struktur
- AC Infinity als einfacher Einstieg in automatisierte Bewässerung
- Was du aus einer guten Bewässerungskurve lernen kannst
- Vegetativ und generativ: Was wird eigentlich gesteuert?
- Funktioniert Crop Steering auch ohne EC-Sensor?
- Der komplette Crop Steering Light Guide für 3,99 €
- FAQ zu Crop Steering Light
Crop Steering muss kein High-End-Laborsetup sein. Mit einem Feuchtigkeitssensor, einem Controller und einer schaltbaren Pumpe lässt sich bereits ein einfaches, datenbasiertes Bewässerungssystem aufbauen. Genau darum geht es bei unserem Crop Steering Light Guide für AC Infinity: die wichtigsten Prinzipien verständlich machen und aus Messwerten einen reproduzierbaren Bewässerungsablauf entwickeln.
Der 20-seitige Guide basiert auf unserem eigenen Test-Grow und zeigt den Einstieg mit AC Infinity Controller AI+, AI Soil Sensor und UIS Steuerstecker. In diesem Artikel erklären wir bewusst nur das Grundprinzip – die konkreten Tabellen, Presets, Tagespläne, Shot-Berechnungen und das vollständige Troubleshooting bleiben im Guide.
Was ist Crop Steering?
Beim Crop Steering wird das Bewässerungsmanagement nicht nur danach ausgerichtet, ob ein Substrat „trocken“ oder „nass“ ist. Entscheidend ist der Verlauf über den Tag: Wann steigt die Feuchtigkeit nach einer Bewässerung an? Wie weit fällt sie anschließend wieder ab? Wie verändert sich dieser Verlauf über verschiedene Wachstumsphasen?
Unser Crop-Steering-Light-Ansatz reduziert das auf ein einfaches Prinzip: Der Sensor entscheidet, wann reagiert werden muss; die Laufzeit der Pumpe bestimmt, wie lange bewässert wird. Der AC Infinity AI Soil Sensor liefert dafür einen relativen Feuchtigkeitswert. Statt einzelne Prozentzahlen isoliert zu betrachten, beobachten wir die eigene Kurve und vergleichen deren Verlauf von Tag zu Tag.
Warum der Dry-back wichtiger ist als eine einzelne Zahl
Ein zentraler Begriff ist der Dry-back: die Rücktrocknung des Substrats zwischen einem Feuchtigkeits-Peak und dem späteren Tiefstwert. Gerade beim AC Infinity Soil Sensor ist es sinnvoll, nicht blind mit fremden Zielwerten zu arbeiten. Substrat, Topfgröße, Sensorposition, Tropfer und Pflanzenverbrauch beeinflussen die eigene Kurve.
Deshalb beginnt Crop Steering Light mit Referenzwerten. Erst wenn du weißt, wie dein eigenes Setup im nassen und trockeneren Zustand reagiert, werden Trigger und Bewässerungsfenster sinnvoll. Der Guide zeigt, wie wir diese Referenzwerte erfassen und anschließend aus den Daten einen wiederholbaren Ablauf ableiten.

Unser Test-Grow: Nicht nur Theorie – die Einstellungen und Kurven im Guide wurden anhand eines realen Runs dokumentiert und ausgewertet.
Das P0/P1/P2/P3-Prinzip – der Tag bekommt eine Struktur
Im Guide teilen wir einen Grow-Tag in vier Phasen ein. Vereinfacht beginnt der Tag mit einer bewässerungsfreien Startphase. Danach folgt ein definierter Morgenimpuls. Im weiteren Tagesverlauf können sensorbasierte Nachschüsse erfolgen, bevor schließlich die bewässerungsfreie Nachtphase beginnt.
Der Vorteil dieser Struktur: Bewässerung wird nachvollziehbar. Statt nach Gefühl immer wieder Wasser zu geben, kannst du später erkennen, welche Änderung an Trigger, Zeitfenster oder Wassermenge welche Reaktion in der Feuchtigkeitskurve ausgelöst hat. Genau diese Vergleichbarkeit macht das System interessant – insbesondere wenn du dasselbe Setup über mehrere Runs verwendest.
AC Infinity als einfacher Einstieg in automatisierte Bewässerung
Für Crop Steering Light kombinieren wir drei Kernkomponenten: Der Controller AI+ dient als Zentrale, der AI Soil Sensor erfasst die Substratfeuchte und der UIS Steuerstecker schaltet eine geeignete Pumpe ein oder aus. Wer die Hardware direkt zusammen nutzen möchte, findet bei uns außerdem das AC Infinity Crop Steering Light Set.
Wichtig ist dabei die Sensorposition. Ein Sensor direkt unter einem Tropfer misst etwas anderes als ein Sensor in einem repräsentativen Bereich des Wurzelraums. Auch Quickfill-Inserts aus Stoff benötigen eine andere Positionierung als klassische Töpfe. Im vollständigen Guide zeigen wir beide Varianten grafisch.
Was du aus einer guten Bewässerungskurve lernen kannst
Nach einigen Tagen entsteht aus den Sensorwerten ein Muster. Du erkennst den morgendlichen Ausgangswert, den Peak nach der Bewässerung und die anschließende Rücktrocknung. Gleichzeitig lässt sich beobachten, wie sich der Wasserbedarf verändert, wenn Klima, VPD oder Entwicklungsphase wechseln.
Das Ziel ist dabei nicht, jeden Tag permanent neue Einstellungen vorzunehmen. Im Gegenteil: Erst beobachten, Daten sammeln und dann gezielt verändern. So wird aus „Gießen nach Gefühl“ ein System, das sich dokumentieren und wiederholen lässt.

Ein Ergebnis aus unserem dokumentierten Test-Grow. Bilder allein beweisen natürlich keine bestimmte Ertragssteigerung – sie zeigen aber, aus welchem praktischen Setup die Erfahrungen im Guide stammen.
Vegetativ und generativ: Was wird eigentlich gesteuert?
Crop Steering unterscheidet grundsätzlich zwischen stärker vegetativ und stärker generativ ausgerichteten Bewässerungsstrategien. Dabei spielen unter anderem Wassermenge, Bewässerungsfrequenz, Dry-back und das zeitliche Bewässerungsfenster zusammen. Entscheidend ist nicht ein einzelner „magischer“ Prozentwert, sondern die Kombination aus Pflanze, Substrat, Klima und Verlauf.
Im Crop Steering Light Guide gehen wir deshalb deutlich tiefer: Wir zeigen die Unterschiede der Strategien, reale Sensorkurven aus unserem Test-Grow sowie Beispiele für 18/6- und 12/12-Tage. Zusätzlich erklären wir, wie VPD und Wasserverbrauch zusammenhängen und weshalb sich ein Plan im Laufe eines Runs verändern kann.
Funktioniert Crop Steering auch ohne EC-Sensor?
Für den Einstieg: ja. Crop Steering Light wurde bewusst als vereinfachtes System entwickelt. Das AC-Infinity-Setup in unserem Guide misst die Substratfeuchte, aber keinen Substrat-EC. Dadurch ersetzt es kein professionelles VWC/EC-System. Es ermöglicht jedoch einen deutlich strukturierteren Einstieg in sensorbasierte Bewässerung.
Wer später tiefer einsteigen möchte, kann das Grundverständnis um weitere Messgrößen ergänzen. Genau deshalb sehen wir Crop Steering Light als Einstieg: erst Feuchtigkeitskurven verstehen, dann bei Bedarf komplexer werden.
Der komplette Crop Steering Light Guide für 3,99 €
Wenn du das System selbst aufbauen möchtest, bekommst du unseren vollständigen „Crop Steering Light – Der AC Infinity Guide“ für 3,99 € als digitales PDF. Enthalten sind unter anderem Hardware-Setup, Sensorpositionierung, P0/P1/P2/P3-System, reale Tageskurven, Dry-back-Auswertung, App-Automatisierung, VPD-Grundlagen, Presets, Shot-Tabellen, Troubleshooting und ein Grow-Journal.
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Passende Hardware und weitere Lösungen zur automatisierten Bewässerung findest du außerdem in unserer Bewässerungs-Kategorie sowie bei unseren AC Infinity Controllern & Sensoren.
FAQ zu Crop Steering Light
Brauche ich für Crop Steering zwingend einen EC-Sensor?
Nein. Für den vereinfachten Crop-Steering-Light-Ansatz arbeitest du zunächst mit Feuchtigkeitsverlauf, Zeitfenstern und reproduzierbaren Bewässerungsimpulsen. Zusätzliche EC-Messung kann später sinnvoll ergänzt werden.
Warum sollte ich nicht einfach einen festen Feuchtigkeitswert übernehmen?
Weil Sensorposition, Substrat, Topf, Tropfer und Pflanzenverbrauch die Messwerte beeinflussen. Aussagekräftiger ist die Entwicklung deiner eigenen Kurve zwischen Referenzwert, Peak und Dry-back.
Kann die Pumpe direkt über AC Infinity geschaltet werden?
Mit dem UIS Steuerstecker können geeignete steckdosenbetriebene Pumpen ein- und ausgeschaltet werden. Die verwendete Pumpe muss nach dem Einschalten der Stromversorgung selbstständig anlaufen.
Ist der Guide nur für Profis?
Nein. Crop Steering Light ist ausdrücklich als verständlicher Einstieg aufgebaut. Gleichzeitig liefern die realen Logs und Auswertungen genug Grundlage, um das eigene Setup systematisch weiterzuentwickeln.
