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CBD-Öl richtig dosieren

CBD-Öl richtig dosieren

Das Hanfextrakt CBD kann bei verschiedensten Beschwerden lindernd und gesundheitsfördernd wirken. Sein Anwendungsgebiet beginnt bei schlichten Kopfschmerzen und geht bis zu starken chronischen Krankheiten wie Arthrose und Diabetes. Eine der beliebtesten Darreichungsformen von CBD ist dabei Öl. Denn es wird für gewöhnlich in Fläschchen mit einer Pipette verkauft und die Einnahme gestaltet sich schnell und einfach. Aber wie dosiert man CBD-Öl eigentlich richtig?

Das ist gar nicht so einfach, wie viele zuerst denken. Einerseits variieren die vorgegebenen Dosierungsempfehlungen je nach Hersteller. Andererseits gibt es keine allgemeingültige Dosierung, da die richtige Menge von vielen Faktoren wie bspw. dem Körpergewicht abhängt. Auch die Ausprägung der Beschwerden spielt eine große Rolle.

Deshalb erklären wir euch heute, worauf ihr achten müsst und wie ihr trotzdem die passende Dosis für euch finden könnt.

Bei welchen Beschwerden kann CBD-Öl helfen?

Dem Extrakt aus der Nutzhanfpflanze, das im Gegensatz zu THC nicht berauschend wirkt, wird eine ganze Bandbreite an Wirkungen nachgesagt. Viele davon werden mittlerweile durch Studien gestützt und nicht wenige Anwender schwören bereits auf die Wirksamkeit von CBD-Öl.

So weist das Öl bspw. eine schmerzlindernde Wirkung auf. Diese kann bei Menstruationsschmerzen und leichten Beschwerden wie bspw. Kopfschmerzen zum Einsatz kommen. Aber auch bei stärkeren Schmerzen wie Migräne und Rückenschmerzen kann das pflanzliche Extrakt unterstützen.

Außerdem wurde in mehreren Studien eine entzündungshemmende Wirkung von CBD nachgewiesen. Aufgrund dieser kann das Cannabinoid zur Behandlung von oberflächlichen Hautentzündungen wie Akne, sowie inneren Entzündungen wie Arthritis und Rheuma empfohlen werden.

CBD-Öl zeigt darüber hinaus eine beruhigende und entspannende Wirkung. Deswegen kann es nicht nur gegen körperliche, sondern auch seelische Beschwerden wie bspw. Depressionen und Angstzustände eingesetzt werden.

Weitere Krankheitsbilder, bei denen das Potential von CBD zum Tragen kommt, sind unter anderem folgende:

  • Schlafstörungen
  • Asthma
  • Epilepsie
  • Multiple Sklerose
  • Morbus Crohn
  • Krebs

Problematik der Dosierung – Welche Faktoren spielen eine Rolle?

Die obere Aufzählung macht klar: das Einsatzgebiet von CBD-Öl ist breit gefächert und komplex. Und genauso komplex gestaltet sich das Finden einer Dosierungsempfehlung. Denn jeder Hersteller hat eigene Angaben.

Dass sich diese teils stark voneinander unterscheiden, liegt daran, dass jeder Mensch unterschiedlich auf CBD reagiert. Manche sprechen direkt auf kleine Mengen des Öls an. Andere hingegen benötigen eine höhere Dosis oder spüren erst zeitversetzt eine Wirkung. Wie euer Körper genau reagiert, hängt von folgenden Faktoren ab:

  • Körpergewicht
  • Alter
  • Ernährung
  • Metabolismus
  • Individuelle Körperchemie
  • Gesundheitlicher Zustand
  • Art und Stärke der Beschwerden
  • Einnahme anderer Medikamente

Zudem spielt es eine Rolle, ob ihr zum allerersten Mal CBD-Öl nutzt oder es schon einmal bzw. mehrmals eingenommen habt. Denn der Körper benötigt etwas Zeit, um sich an den pflanzlichen Wirkstoff zu gewöhnen. So kann die Dosis auch davon abhängen, ob ihr bereits Erfahrung mit CBD habt.

Neben diesen Punkten muss zudem bedacht werden, dass CBD-Öl in verschiedenen Konzentrationen (für gewöhnlich 5%, 10%, 15%, 20%, 25% und 30%) erhältlich ist. Dies beeinflusst natürlich auch die Dosis, selbst wenn grundsätzlich immer empfohlen wird, erst einmal mit einer geringen Konzentration zu beginnen.

Finden der richtigen Dosis

Die goldene Faustregel

Es gibt eine einfache Faustregel, um die richtige CBD-Dosis für sich selbst herauszufinden: Zuerst einmal solltet ihr mit einer kleinen Menge beginnen und euch dann langsam steigern, bis ihr die ideale Dosis bestimmt habt.

Das klingt erst einmal recht simpel und – darüber sind wir uns bewusst – nicht wirklich zufriedenstellend. Aber es gibt auch gute Gründe für diese Regel. Einerseits reagiert wie oben beschrieben jeder anders auf CBD-Öl. Andererseits ist es nur so möglich, sich an die geeignete Dosis heranzutasten. Die wenigsten benötigen eine wirklich große Menge an CBD-Öl und gerade für leichte Beschwerden wie Kopfschmerzen oder Stresssituationen reichen oft schon wenige Tropfen. Daher macht es keinen Sinn, direkt mit einer hohen Dosis einzusteigen.  

Davon abgesehen können so auch Nebenwirkungen ausgeschlossen werden. Zwar ist CBD-Öl grundsätzlich dafür bekannt, dass es nur selten zu Nebenwirkungen kommt und diese meist harmlos sind. Nichtsdestotrotz sind auch Folgen wie eine gesteigerte Müdigkeit, ein Trockenheitsgefühl im Mund, Appetitlosigkeit und eine Senkung des Blutdrucks nicht wünschenswert. Wenn ihr zuerst mit einer kleinen Dosis an CBD-Öl beginnt und dann erst die Wirkung abwartet und über ein paar Tage beobachtet, seid ihr auf der sicheren Seite. Tritt dann keinerlei Wirkung ein, sollte die Dosis in kleinen Schritten erhöht werden. Auch dann gilt es wieder, erst einmal über einen längeren Zeitraum zu sehen, ob und wie stark das Öl wirkt, bevor die Menge erneut angepasst wird.

Was heißt das nun konkret?

Für komplette Neueinsteiger empfehlen viele Studien zu Beginn ca. 5 mg pro Tag. Einige Hersteller geben auch Dosierungsempfehlungen in Tropfen. Das ist allerdings nicht ideal, da die Pipetten der Ölflaschen nicht alle dieselbe Größe haben. Achtet daher darauf, dass auf dem Produkt eine Angabe steht, wie viel mg CBD enthalten sind.

Die Dosis von 5 mg wird über 3 Tage eingenommen, dann wird ein Fazit gezogen. Habt ihr das CBD-Öl gut vertragen, aber die gewünschte Wirkung ist noch nicht eingetreten, dann solltet ihr die Dosis auf 10 mg erhöhen. Diese werden wieder 3 Tage lang eingenommen und erst dann die Menge, falls notwendig, auf 15 mg erhöht.

Wenn ihr am Ende bei einer Dosis zwischen 20 – 100 mg landet, seid ihr damit komplett im Rahmen der üblichen Menge. Je nach Beschwerden sind aber auch höhere Dosen akzeptabel und empfehlenswert.

Rechnerische Vorgehensweise

Wem dieses lose „Herantasten“ zu ungenau ist, der kann es auch auf die wissenschaftliche Methode versuchen. Dabei wird die geeignete Dosis in Abhängigkeit des Körpergewichts und der Stärke der Beschwerden berechnet. Allerdings gibt es auch dafür wieder verschiedene Rechenmodelle, sodass man im Prinzip beim ursprünglichen Dilemma landet.

Die Krankenkassenzentrale beschränkt sich daher bspw. nur auf die Art und Ausprägung der Beschwerden und gibt folgende Übersicht:

 

 

Dosierung

Menge (mg)

täglich

0,5-20 mg CBD 

20-100 mg CBD

400 mg CBD

Symptome/

Beschwerden

Schlafprobleme,

Stress,

Übelkeit,

Entzündungen,

Schmerzen,

Angst,

Depressionen,

Übergewicht,

Rheuma,

Autoimmun-

Erkrankungen,

Autismus,

Fibromyalgie,

Kopfschmerzen,

Epilepsie,

Multiple Sklerose,

chronische Schmerzen,

 

Wenn ihr euch immer noch unsicher seid, könnt ihr uns gerne ansprechen. Auch die Rücksprache mit dem behandelnden Arzt empfiehlt sich – besonders, wenn ihr noch weitere Medikamente einnehmt, die Wechselwirkungen mit CBD-Öl zeigen könnten.

Ansonsten wünschen wir euch viel Erfolg beim Ausprobieren!

 

 

 

 

Quellen:

Kein Heilversprechen:

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